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Wie wir Design verstehen

21. März 2017

Design ist ein Instrument, das laut und schrill, aber ebenso ruhig und sachlich gespielt werden kann. Mit den richtigen Mitteln und dem gekonnten Einsatz entsteht Harmonie. Genau dies ist unser Anspruch bei carisco: Wir wollen mit unseren Gürteln einen Wohlklang kreieren, der perfekt zu Ihrem Outfit passt. Mit diesem Ziel vor Augen haben wir uns auf den Weg gemacht.

Doch was genau macht gutes Design aus?

In der Gestaltung gibt es immer wiederkehrende Regeln und Gestaltungsleitsätze, die – richtig angewandt – hilfreich sind und den kreativen Prozess unterstützen. „Form follows function“ und der „Goldene Schnitt“ sind geläufige Begrifflichkeiten, doch was genau verbirgt sich dahinter?

„Form follows function“ - dieses Zitat geht auf den US-amerikanischen Architekten Louis Sullivan zurück und bedeutet sinngemäß so viel wie: „Die Form leitet sich von seiner Funktion ab“. Diesem Prinzip blind folgend würden neue Produkte sicherlich praktisch und sehr funktional sein, doch heutzutage geht es bei der Gestaltung um weit mehr. Schöne Dinge sollen leben, eine Geschichte erzählen und Gefühle erzeugen. Es geht um Materialität, Geruch, Haptik etc., wobei die Funktion selbstverständlich stets im Bewusstsein des Gestalters bleiben sollte. FFF ist für uns deshalb kein Dogma: Wir betrachten den Ansatz individuell, da die Ansprüche und Bedürfnisse komplexer geworden sind.

Der „Goldene Schnitt“ war ursprünglich eine mathematische Formel, die stark vereinfacht das optimale Teilungsverhältnis einer Linie definiert. Bekannter ist sicherlich die Definition der idealen Proportionen von Leonardo Da Vinci, eine der bekanntesten, historischen Persönlichkeiten, der sich mit dem Aufbau des menschlichen Körpers beschäftigt hat. Seine Zeichnung des vitruvianischen Menschen, welche einen Mann mit ausgestreckten Armen in einem Kreis zeigt, ist weltweit bekannt.

davinci

Der Goldene Schnitt ist somit nichts anderes als eine Aufteilung in einem bestimmten Teilungsverhältnis. Die erste genaue Beschreibung des goldenen Schnittes stammt von Euklid (325-270 vor Christus). Interessant ist, dass exakt dieses Teilungsverhältnis in der Natur häufig vorkommt und im Allgemeinen vom Menschen als harmonisch empfunden wird. Dies lässt sich bis weit in die Vergangenheit zurückverfolgen: Bereits in der Antike fand der goldene Schnitt Anwendung. Ob dies bewusst geschah oder das Streben nach Harmonie zu Grunde lag, kann leider nicht definitiv beantwortet werden.

Heute findet der Goldene Schnitt oft in der Gestaltung Verwendung. So strikt berechnet, wie zum Beispiel in der Renaissance, wird er von Malern, Fotografen und Grafikern heute allerdings eher selten. In den meisten Fällen wird er ganz intuitiv eingesetzt.

Gute Gestaltung braucht Qualität in der Umsetzung

All unsere Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen fließen in unsere Designs, formperfekt mit dem Fokus auf eine erstklassige Passform und bequemes Handling. Schließe und Riemen sind keine konkurrierenden Elemente, sondern eine Einheit aus unterschiedlichsten Materialen. Die kühle Eleganz des Edelstahls umschließt das weiche Kalbsleder, abgerundete Kanten lassen den Riemen durch die Schließe gleiten und schützen das samtige Futter aus Nubuk gleichermaßen wie die Oberseite des Leders.
Unsere Leidenschaft zum Design haben wir stets im Gepäck auf der Reise zum perfekten Gürtel.

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